Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.
Johannes 1,9
Ohne Licht kein Leben! - Mit den Begriffen Licht und Finsternis kann jeder schon aus eigener Erfahrung etwas anfangen. Und wir wissen, dass man dabei an mehr denken muss, an Wirklichkeiten, die hinter diesen bildlichen Ausdrücken liegen. Genau solch ein "Denkprozess" erwartet den Leser des Johannes-Evangeliums.
In unserem heutigen Bibelvers ist die Rede von Dem, der endlich Licht in die verworrene Weltgeschichte bringt, ja mehr als das: der das Licht selbst ist. Verständlich, dass die Leute von damals höchst erwartungsvoll waren, wer diese Persönlichkeit wohl wäre. Und sie stand mitten unter ihnen! In den ersten Versen seines Evangeliums hatte Johannes schon einiges über Ihn, den Sohn Gottes mitgeteilt: Er ist selbst Gott und war von Ewigkeit her bei dem Vater; und die ganze Welt ist durch Ihn geschaffen (V. 1-3).
Durch sein Kommen in die Welt vor 2000 Jahren und durch sein vollkommenes Leben auf der Erde wird jeder Mensch ins Licht gestellt. Denn in Christus erkennen wir, wer Gott ist und wer der Mensch ist und wie er leben sollte. Die entscheidende Frage lautet nun: Was machen wir mit diesem Licht? Erkennen wir an, was es uns zeigt, oder verschließen wir die Augen davor?
Ich kenne viele, die Jesus und seinem Licht Einlass gewährt haben in ihr Leben. Das hat dazu geführt, dass sie die eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ganz anders beurteilen lernten und ein völlig neues Leben begonnen haben.
"So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben." Johannes 1,12
Freitag 3 September
