Ich preise dich, Vater ..., dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast.
Matthäus 11,25; Lukas 18,17
Dem Menschen ist es durch seine Intelligenz gelungen, manches Geheimnis der Schöpfung zu ergründen. Leider vergisst er nur allzu oft, dass auch seine Fähigkeiten eine Gabe des Schöpfers sind.
Aber die "Tiefen Gottes" (1. Korinther 2,10) sind für die natürliche Intelligenz unergründlich. Gott kann nur erkannt werden, wenn Er sich selbst offenbart. Und das hat Er getan. Er hat sich in seinem Sohn Jesus Christus auf eine Weise offenbart, die es keinem Menschen schwer macht, Ihn zu erkennen. Dabei fällt es einem Kind leichter als einem Gelehrten, alle eigenen Vorstellungen beiseitezulassen, um die gute Botschaft von Jesus Christus voller Vertrauen anzunehmen.
Zwar liefert die Geschichte auch genügend Beispiele von großen Gelehrten, die dahin gekommen sind, sich demütig glaubend vor Gott zu beugen. Aber schon die Jünger Jesu sind ein Beweis dafür, dass man sich auch ohne wissenschaftliche Bildung an den höchsten Glaubenstatsachen erfreuen kann, die Gott uns in seinem Wort mitteilt.
Jesus hat mehrfach die Kinder als Beispiel für einfachen Glauben hingestellt. Er erklärt sogar: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen" (Matthäus 18,3). Das kleine Kind glaubt in aller Einfachheit, was seine Eltern sagen. - Daher wollen wir dem, was Gott in seinem Wort sagt, ohne weiteres Vertrauen schenken. Nur so kann man vom geistlichen Tod in das Leben übergehen und dann auch im Glaubensleben Fortschritte machen.
Donnerstag 23 September
