Sonntag 29 August

So hatte denn die Versammlung durch ganz Judäa und Galiläa und Samaria hin Frieden und wurde erbaut und wandelte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch die Ermunterung des Heiligen Geistes. Es geschah aber, als Petrus überall hindurchzog, dass er auch zu den Heiligen hinabkam, die in Lydda wohnten. Er fand dort aber einen gewissen Menschen, mit Namen Äneas, der seit acht Jahren zu Bett lag und gelähmt war. Und Petrus sprach zu ihm: Äneas! Jesus Christus heilt dich; steh auf und mache dir selbst das Bett! Und sogleich stand er auf. Und es sahen ihn alle, die in Lydda und Saron wohnten, die sich zu dem Herrn bekehrten.
Apostelgeschichte 9,31-35

Gedanken zur Apostelgeschichte
Nachdem Saulus Jerusalem verlassen hat, um nach Tarsus zu gehen, kommt es für die Christen in den verschiedenen Landschaften Israels zu einer ruhigen Zeit. - Der Ausdruck "die Versammlung" bezeichnet die ganze Gemeinde Gottes; in den einzelnen örtlichen Versammlungen oder Gemeinden wird jeweils die eine, weltweite Gemeinde Gottes sichtbar, zu der alle wahren Christen gehören.
Die äußere Ruhe dient zur Auferbauung und Befestigung der Gläubigen. Sie führen ihr Leben sorgfältig mit dem Herrn; dabei werden sie durch den Heiligen Geist ermutigt, und weitere Juden kommen durch den Glauben an Christus hinzu.
Und jetzt tritt der Apostel Petrus wieder in den Vordergrund der Berichterstattung. Wie ein Hirte sich um das Wohlergehen der Herde kümmert, zieht Petrus durch das Land, um den "Heiligen", die zur "Herde Gottes" gehören, behilflich zu sein, und erfüllt so den Auftrag des Herrn (Johannes 21,15-17; 1. Petrus 5,1-3).
Wie schon früher bestätigt Gott auch jetzt die Predigt des Evangeliums durch Wunder, durch "die Zeichen des Apostels", die Petrus in der Kraft Jesu vollbringt (2. Korinther 12,12).

 
 
 

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