Samstag 21 August

Jesus fragte seine Jünger und sprach:
Matthäus 16,13.15

Die zwei Fragen Jesu
Die erste Frage "Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei?", bereitet den meisten Leuten keine Probleme. Sie ist ja auch nicht direkt persönlich an sie gerichtet.
Die Meinung der Zeitgenossen Jesu Christi über seine Person war durchaus positiv. Man verglich Ihn mit den großen Propheten des Alten Testaments. Das war tatsächlich eine hohe Meinung. Aber - sie war falsch! Noch so gut gemeinte Vergleiche mit herausragenden Menschen liegen daneben. Nicht einmal die größten Persönlichkeiten können mit dem Sohn Gottes auf eine Stufe gestellt werden.
Damit kommen wir zur zweiten Frage: "Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?" - Da standen sie vor ihrem Herrn und Meister, die Männer aus Galiläa, die seine Jünger genannt wurden. Und Simon Petrus, dieser Fischer vom See Genezareth, der alles verlassen hatte, um Jesus zu folgen, antwortete: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Diese Männer hatten Jesus, den Sohn Gottes, wirklich erkannt!
Wir heute sind keine Augenzeugen der Wunder Jesu, seine Predigten haben wir nicht selbst gehört, seine liebevolle Zuwendung können wir nicht auf dieselbe Weise erfahren, wie die Menschen damals, denen Er so freundlich geholfen hat. Doch wir haben ausführliche, zuverlässige Aufzeichnungen darüber in der Bibel, in den Evangelien-Berichten. Und der Sohn Gottes lebt, Er offenbart sich jedem, der nach Ihm fragt. So ist es auch uns möglich, Ihn zu erkennen. Und daher gilt auch heute jedem die Frage: "Wer ist Jesus Christus für dich?"

 
 
 

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