Mittwoch 25 August

Und sie erkannten Petrus und Johannes, dass sie mit Jesus gewesen waren.
Apostelgeschichte 4,13

Wirbel um Jesus-Statuen
Juli 2007: Die berühmte 30 Meter hohe Statue "Cristo Redentor" (Christus, der Erlöser) von Rio de Janeiro wird bei einer Abstimmung im Internet, an der über 70 Millionen Menschen teilnehmen, zu einem der "Sieben neuen Weltwunder" gewählt. Die UNESCO allerdings hat sich von der Abstimmung distanziert.
Dezember 2007: Wind und Wasser haben der Statue über 76 Jahre hinweg arg zugesetzt. Sie bröckelt vor sich hin und muss saniert werden.
September 2008: Bad Reichenhall lehnt die Errichtung einer 55 m hohen Jesus-Statue auf dem 1.613 m hohen Berg Predigtstuhl ab.
Februar/März 2009: Die Suche nach einem Standort für die 55-Meter-Statue geht weiter. Wassertrüdingen lehnt ab; Rödental hingegen bekundet Interesse ...
Wie würde wohl Christus, der Herr, über solch einen Wirbel denken? Wir wissen von Ihm, dass Er den Bau und die Pflege von Grabmälern für die biblischen Propheten kritisierte (Lukas 11,47.48). Nein, Jesus geht es nicht um religiöse Denkmäler und Denkmalpflege. Er will auch nicht nur "Erinnerung" sein für seine Jünger, sondern lebendig und wirksam bei ihnen und in ihnen sein (Matthäus 18,20; Galater 2,20).
Wenn Jünger Jesu ihrem Meister nachfolgen, wird in ihnen etwas von Christus selbst sichtbar: von seiner Liebe, von seiner Heiligkeit und von seiner Kraft. So erging es Petrus und Johannes, als sie von den Ältesten in Jerusalem verhört wurden. Man wusste schon, dass sie Jünger Jesu waren; aber während des Verhörs konnte man das zudem deutlich erkennen. - Und der Apostel Paulus wünscht den Gläubigen, dass "Christus in ihnen Gestalt gewinnt" (Galater 4,19).

 
 
 

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