Jesus antwortete dem Teufel: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort Gottes."
Lukas 4,4
Dass es den Teufel (Satan) wirklich gibt, wird heute wieder von mehr Leuten geglaubt. Die Berichte der Bibel haben daran ohnehin nie einen Zweifel gelassen. Wir finden darin sogar mitgeteilt, dass Jesus Christus von dieser geheimnisvollen, ja unheimlichen Person einer Art "Test" unterzogen wurde. Wie schon Jahrhunderte früher bei dem alttestamentlichen Glaubensmann Hiob wurde es dem Teufel gestattet, an Ihn heranzutreten. Und da zeigte sich, dass der Teufel nur das Werkzeug dazu war, dass die ganze Vollkommenheit von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, sichtbar wurde.
Der Herr hatte viele Tage lang nichts gegessen. Da war es erklärlich, dass Er nun großen Hunger hatte. Und hier setzte Satan an: "Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, dass er zu Brot werde" (V. 3). Christus war in der Tat der Sohn Gottes. Darum hätte es durchaus in seiner Macht gestanden, aus leblosen Substanzen Speise zu schaffen. In der Natur vollbringt Er dieses Wunder ja als Schöpfer und Erhalter aller Dinge bis heute unablässig.
Aber der Herr sah keine Veranlassung, dem Teufel das zu beweisen. Er war freiwillig Mensch geworden - Mensch wie wir, ausgenommen unsere sündige Natur. Und als Mensch wollte Er seine Schöpfermacht niemals unabhängig von Gott und auch nicht zu seinen eigenen Gunsten gebrauchen. Stattdessen zitiert Er das oben angeführte Wort aus dem Alten Testament.
Dieses Wort hat bis heute Gültigkeit und sagt auch uns, was wirklich entscheidend und lebenswichtig für uns ist.
Dienstag 17 August
